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 B7 - Landwirtschaftsflächen mit hohem Naturwert

Anteil der Landwirtschaftsflächen mit hohem Naturwert an der gesamten Landwirtschaftsfläche
(Machbarkeit:1, DPSIR-Einstufung: I, Einheit: [%]


Stand: 23.07.2018

Grafische Darstellung, Trend und Status :

Wählen Sie die darzustellenden Bundesländer aus:

Baden-Württemberg
Bayern
Berlin
Brandenburg
Bremen
Hamburg
Hessen
Mecklenburg-Vorpommern
Niedersachsen
Nordrhein-Westfalen
Rheinland-Pfalz
Saarland
Sachsen
Sachsen-Anhalt
Schleswig-Holstein
Thüringen
Deutschland




Abb.: HNV Stufe I-III [%]

Definition und Berechnungsverfahren:

Der Indikator bilanziert den Anteil der Landwirtschaftsflächen mit hohem Naturwert (High Nature Value Farmland-Flächen, HNV Farmland-Flächen) an der gesamten Landwirtschaftsfläche. Er zeigt, wie sich der Umfang aus Sicht des Naturschutzes wertvoller Flächen sowie die Qualität dieser Flächen im Kontext landwirtschaftlicher Nutzungen verändern. Als Landwirtschaftsfläche mit hohem Naturwert gelten extensiv genutzte, artenreiche Grünland-, Acker-, Streuobst- und Weinbergsflächen sowie Brachen. Hinzu kommen strukturreiche Landschaftselemente wie z. B. Hecken, Raine, Feldgehölze und Kleingewässer, soweit sie zur landwirtschaftlich genutzten Kulturlandschaft gehören.

Die Einstufung von Flächen und Landschaftselementen erfolgt nach einer standardisierten Erfassungs- und Bewertungsmethode anhand von Qualitätskriterien und / oder Kennarten. Bei der Bewertung werden fünf Wertstufen unterschieden. In die Stufen IV und V fallen Flächen ohne hohen Naturwert, die nicht als HNV Farmland-Flächen gewertet werden. Die HNV Farmland-Flächen umfassen Flächen mit äußerst hohem (Stufe I), sehr hohem (Stufe II) und mäßig hohem Naturwert (Stufe III). Der Arten- und Strukturreichtum der Landwirtschaftsflächen der Wertstufe III ist im Vergleich zu den Flächen mit äußerst hohem und sehr hohem Naturwert begrenzt. Diese Flächen reagieren empfindlich auf eine Intensivierung der Bewirtschaftung und können leicht aus der Einstufung als HNV Farmland herausfallen. Die Methoden zur standardisierten Erfassung und Bewertung der HNV Farmland-Flächen und zur Berechnung des Indikators wurden im Bund-Länder-Gremium zur Umsetzung des HNV Farmland-Indikators abgestimmt.

Wertstufe

Erläuterung

I

Landwirtschaftsflächen mit äußerst hohem Naturwert

HNV-Farmland-Flächen

II

Landwirtschaftsflächen mit sehr hohem Naturwert

III

Landwirtschaftsflächen mit mäßig hohem Naturwert

IV

Landwirtschaftsflächen mit geringem Naturwert

Keine HNV-Farmland-Flächen

V

Landwirtschaftsflächen mit sehr geringem Naturwert

Die Erhebungen erfolgen bundesweit in einer repräsentativen, doppelt geschichteten Stichprobe auf ca. 900 Stichprobenflächen von je einem Quadratkilometer Größe (Grundprogramm). Einzelne Bundesländer (NW, SH, ST, SL, TH) nutzen eine Vertiefungsstichprobe, um detaillierte Auswertungen zu ermöglichen (Vertiefungsprogramm). Bei der Hochrechnung der Bundeswerte werden grundsätzlich sowohl die Stichproben des Grundprogramms als auch des Vertiefungsprogramms berücksichtigt. Auch das Monitoring häufiger Brutvögel, welches u.a. die Daten für den Indikator B2 „Artenvielfalt und Landschaftsqualität“ bereitstellt, nutzt dieses Stichprobendesign (MITSCHKE et al 2005).

Der Stichprobenverteilung liegt eine nach sechs Landnutzungsklassen (ATKIS) und 21 Standorttypen geschichtete Stichprobenziehung zugrunde. Aus den Kartierungsergebnissen lassen sich mittels einer Hochrechnung sowohl der Bundesanteil als auch die Landesanteile an HNV-Farmland ermitteln.

Die Hochrechnung erfolgt in der Weise, dass schichtweise das Verhältnis zwischen HNV-Farmland und Landwirtschaftsfläche innerhalb der Stichprobenkulisse gebildet und mit dem Verhältnis von Gesamt-HNV-Farmland und gesamter Landwirtschaftsfläche gleichgesetzt wird. Zusätzlich werden die kartierten Flächen über die Anteile der Mittelpunktstraten an der Auswahlgesamtheit gewichtet, um den Bedingungen der Stichprobenziehung Rechnung zu tragen. Zur detaillierten Beschreibung der Methodik s. SABOROWSKI (2012) (http://www.bfn.de/fileadmin/MDB/documents/themen/monitoring/HNV_Gutachten_20120607_mitFragen.pdf).

Der Indikatorwert bilanziert so den Anteil der Landwirtschaftsfläche mit hohem Naturwert an der Bezugsfläche, die sich aus den Schichten Ackerland, Grünland und Sonderkultur des ATKIS 25 / Basis-DLM zusammensetzt.

Ein erster Gesamtdurchgang der Kartierungen erfolgte in der Vegetationsperiode 2009 deutschlandweit mit Ausnahme der Bundesländer Nordrhein-Westfalen, Schleswig-Holstein, Berlin, Hamburg und Bremen. In Nordrhein-Westfalen werden die HNV-Farmland-Werte über die Ökologische Flächenstichprobe (ÖFS) generiert. In Schleswig-Holstein erfolgte der erste Kartierungsdurchgang im Jahr 2010. Die Stadtstaaten nehmen nicht am HNV-Monitoring teil. Seit 2010 wurde der Indikatorwert als gleitender Mittelwert alle zwei bzw. als bundesweite Gesamterhebung alle 4 Jahre für die Berichterstattung aktualisiert. Die Kartierungen finden in den Ländern entweder jährlich auf einem Viertel der Flächen oder alle zwei Jahre auf der Hälfte der Stichprobenflächen statt (vgl. Übersicht Landesspezifika / Stand), so dass alle 4 Jahre ein vollständiger Erhebungsdurchgang abgeschlossen wird.

Die Hochrechnungsprozedur dieses neu entwickelten Monitoringverfahrens wurde im Jahr 2012 einer Evaluierung durch einen Statistikexperten unterzogen. Im Ergebnis dieser Evaluierung ergab sich die Notwendigkeit, den Hochrechnungsalgorithmus abzuändern und in die oben dargestellte Form zu bringen, um potenziell auftretende systematische Fehler zu vermeiden. Der verbesserte Algorithmus wurde sowohl für die Neuberechnung des Indikatorwertes als auch für die Rückrechnung des Ausgangswertes für das Jahr 2009 angewandt. Zusätzlich wurden alle Erfassungsergebnisse des Jahres 2009 im Gelände im Rahmen der ersten Folgeerfassung überprüft. Damit wurden der Ausgangsdatensatz konsolidiert und Kartierfehler oder Änderungen aufgrund nachträglicher methodischer Modifizierungen rückwirkend korrigiert bzw. nachgeführt. Ab 2013 wird der Indikatorwert alle zwei Jahre über einen gleitenden Mittelwert berechnet, der jeweils die Teilerhebungen der letzten 4 Jahre umfasst.

Als Ziel für die Zunahme des Anteils von Landwirtschaftsflächen mit hohem Naturwert wurde vom Bund in der Nationalen Strategie zur biologischen Vielfalt eine Steigerung um mindestens 10 Prozentpunkte im Zeitraum von 2005 bis 2015 festgelegt. Da die Erfassung erstmals im Jahr 2009 durchgeführt wurde, wird als Startwert der Stand des Jahres 2009 herangezogen. Soll der Anteil der HNV-Farmland-Flächen beginnend in 2009 über einen Zeitraum von 10 Jahren um mindestens 10 Prozentpunkte angehoben werden und unterstellt man eine lineare Entwicklung bis zum Jahr 2019, ergibt sich als Zielwert auf Ebene des Bundes eine Erhöhung um mindestens 6 Prozentpunkte bis zum Jahr 2015.

Die Länder können sich individuelle Ziele setzen für die Entwicklung des Anteils von Landwirtschaftsflächen mit hohem Naturwert. Diese Ziele sind bei den Landesspezifika in der Spalte "Zielstellungen" aufgeführt. Bei der Festlegung dieser Ziele können der Startwert des Landes und die Festlegung des Zielwertes auf Ebene des Bundes der Orientierung dienen.

Bedeutung:

In der Agrarlandlandschaft sind naturnahe Landschaftselemente sowie extensiv genutzte Flächen von herausragender Bedeutung für den Schutz der biologischen Vielfalt. Daher ist auf die Erhaltung und Ausweitung dieser Bereiche besonders zu achten. Durch die systematische Erfassung von Landwirtschaftsflächen mit hohem Naturwert können Auswirkungen u. a. der Agrarpolitik in Hinblick auf die Erhaltung und Förderung der biologischen Vielfalt in der Landwirtschaft aufgezeigt werden. Auch Auswirkungen von Nutzungsänderungen- wie z. B. der verstärkte Anbau von Bioenergiepflanzen- werden sich künftig in den Indikatorwerten widerspiegeln. Um den Flächenanteil von HNV Farmland in Deutschland zu erhöhen, ist ein gezielter Ausbau solcher Agrarumweltmaßnahmen erforderlich, die umwelt- und naturverträgliche Produktionsformen in der Landwirtschaft honorieren und von denen tatsächlich positive Effekte für die biologische Vielfalt in der Kulturlandschaft ausgehen.

Der HNV Farmland-Indikator ist im Rahmen der europäischen Förderpolitik (ELER) gemäß „EU Common Monitoring and Evaluation Framework for the Rural Development Programmes“ ein Pflicht-Baseline-Indikator zur Evaluierung der Entwicklungsprogramme Ländlicher Raum. Er muss von allen Bundesländern gegenüber der EU berichtet werden.

Landesspezifika / Stand:

Anteil der HNV-Flächen ab 2009- Stand 17/07/2017

 

Datenlage

Zielstellungen

Vollständige Erstkartierung 2009, danach jährliche Kartierung eines Viertels der Probeflächen

Naturschutzstrategie BW (2013):
BW will die Landwirtschaft noch stärker im Sinne der Nachhaltigkeit sowie der Erhaltung der Biodiversität entwickeln

Vollständige Erstkartierung 2009, danach jährliche Kartierung eines Viertels der Probeflächen; Kartierung von Zusatzflächen (derzeit in den Alpen)

Biodiversitätsprogramm Bayern 2030 (2014):
Verstärkte Ausrichtung des bayerischen Kulturlandschaftsprogramms auf den Erhalt der Biodiversität sowie Ausbau und Optimierung der Naturschutzförderprogramme (z. B. Vertragsnaturschutzprogramm).

Keine Kartierung

entfällt

Vollständige Erstkartierung 2009, danach beginnend in 2011 alle 2 Jahre Kartierung jeweils der Hälfte der Probeflächen.

keine Angabe

Mit der für Bremen vorgesehenen einzigen Stichprobenfläche kann kein statistisch abgesicherter Wert generiert werden, daher erfolgt hier keine Kartierung. Verfolgt wird ein Monitoringansatz im Rahmen des Integrierten Erfassungsprogramms, mit dem auch u.a. die Aufgaben des FFH-Monitorings, der Schutzgebietsbetreuung, der Landschaftsplanung und der Eingriffsregelung abgedeckt werden.

keine Angabe

Aus den wenigen betroffenen Stichprobenflächen sind keine verwertbaren Daten für HH abzuleiten, daher keine Kartierung. Für das ELER-Monitoring wird anhand eines anderen Verfahrens ein landesweiter HNV-Wert über Daten aus der Biotopkartierung ermittelt.

keine Angabe

Vollständige Erstkartierung 2009, danach beginnend in 2011 alle 2 Jahre Kartierung jeweils der Hälfte der Probeflächen

Hessische Biodiversitätsstrategie 2016: Hessen erweitert die flächenbezogene Agrarumweltförderung um weitere Bausteine …, um im Offenland die Biodiversitätsziele zu erreichen. … Hessen optimiert auf ausreichender Fläche die zur Biodiversitätserhaltung besonders geeigneten Maßnahmen.

Vollständige Erstkartierung 2009, danach jährliche Kartierung eines Viertels der Probeflächen

keine Angabe

Vollständige Erstkartierung 2009, danach jährliche Kartierung eines Viertels der Probeflächen

keine Angabe

HNV-Biotoptypen werden im Rahmen der Ökologischen Flächenstichprobe (ÖFS) auf allen Bundes- und Landesflächen erhoben. Jährlich werden von den insgesamt 191 ÖFS-Flächen 1/6 kartiert und gleichzeitig die Grenzen der Agrarlandschaft auf der gesamten Stichprobenfläche ebenfalls durch Kartierung im Gelände aktualisiert. Anders als in anderen Bundesländern dient diese kartierte Agrarlandschaftsfläche als Bezugsfläche zur Berechnung des HNV-Wertes. Der HNV-Wert wird als „gewöhnlicher kombinierter Verhältnisschätzer“ aus HNV-Fläche und Agrarlandschaftsfläche unter Berücksichtigung von NRW- spezifischen Schichten berechnet. Der Landeswert HNV wird wegen der NRW-spezifischen Schichtung der ÖFS-Untersuchungsflächen (seit 1997) von NRW selbst berechnet. Die Absolutwerte sind auf volle 1.000-er Werte gerundet.

Biodiversitätsstrategie NRW (2015)
Ziel der Biodiversitätsstrategie des Landes NRW ist die qualitative Verbesserung der Feldflur durch die Erhaltung und Erhöhung des Anteils der Agrarlandschaftsfläche mit hohem Naturwert (HNV) im Rahmen der landesweiten Biotopverbundplanung von 15 Prozent bis zum Jahre 2025.

Vollständige Erstkartierung 2009, danach jährliche Kartierung eines Viertels der Probeflächen

Nachhaltigkeitsstrategie, Fortschreibung 2015:
Den Anteil der Landwirtschaftsflächen mit hohem Naturwert erhöhen

Vollständige Erstkartierung 2009, danach jährliche Kartierung eines Viertels der Probeflächen, Erhebungen auch auf zusätzlichen Landesflächen

kein Ziel

Vollständige Erstkartierung 2009, danach beginnend in 2011 alle 2 Jahre Kartierung jeweils der Hälfte der Probeflächen

keine Angabe

Vollständige Erstkartierung 2009, ab 2011 jährliche Folgekartierungen auf Teilen der Stichprobe und Erhebungen auf zusätzlichen Landesflächen (Vertiefungsprogramm)

kein Ziel

Vollständige Erstkartierung 2010; Folgekartierung ab 2011 mit Erhebung auf zusätzlichen Landesflächen (Vertiefungsprogramm), 2013 Abschluss des ersten Wiederholungsdurchgangs; 2014 keine Kartierung, ab 2015 die Hälfte und anschließend jährlich ein Viertel der Probeflächen.

Nationale Strategie zur biologischen Vielfalt (2007):
Der Anteil der Landwirtschaftsflächen mit hohem Naturwert soll bis zum Jahr 2015 auf mindestens 19 % der Landwirtschaftsfläche erhöht werden

Vollständige Erstkartierung 2009, danach jährliche Kartierung eines Viertels der Probeflächen, Erhebungen auch auf zusätzlichen Landesflächen

keine Angabe

Der Bundeswert wurde erstmals für das Jahr 2009 aus den von den Ländern gemeldeten Ersterhebungsdaten 2009 (Schleswig-Holstein 2010) hochgerechnet. Beginnend in 2013 wird der Indikatorwert durch Bildung eines gleitenden Mittelwertes alle zwei Jahre aus den Erhebungen der jeweils letzten 4 Jahre für die Berichterstattung fortgeschrieben. Der Indikatorwert für 2013 wurde also aus den Kartierdaten 2010 bis 2013 der Länder mit Ausnahme von Nordrhein-Westfalen hochgerechnet. Die nordrhein-westfälischen Daten gingen in die Hochrechnung mit Datenstand 2012 ein. .

Rechenschaftsbericht 2017 zur Umsetzung der NBS (BMUB 2017, S. 104):
„Der Anteil der Landwirtschaftsflächen mit hohem Naturwert sollte sich bis zum Jahr 2015 auf mindestens 19% der Landwirtschaftsfläche erhöhen.“ (BMU 2010)

Klärungsbedarf, Weiterentwicklung, weitere Schritte:

Es können verschiedene Teilindikatoren bilanziert werden:

  • Teilindikatoren können jeweils gesondert für die Flächenanteile der Wertstufen I, II und III (äußerst hoher, sehr hoher und mäßig hoher Naturwert) berechnet werden. Hierdurch können Veränderungen der Qualität der HNV Farmland-Flächen im Detail aufgezeigt werden. Die Wertstufen sind im Indikatordiagramm durch eine Dreiteilung der Indikatorsäule dargestellt..
  • Teilindikatoren für bestimmte Landnutzungstypen (z. B. Grünland, Ackerland).
  • Teilindikator für den Flächenanteil der naturnahen Landschaftselemente.

Bei der Bilanzierung von Teilindikatoren ist vorab zu prüfen, ob der aktuelle Stichprobenumfang hierfür ausreicht oder ob die Stichprobe ggf. durch zusätzliche Probeflächen ergänzt werden müsste.

In welchem Umfang Agrarumweltmaßnahmen zu einer Erhöhung des Anteils der Landwirtschaftsflächen mit hohem Naturwert beitragen, soll künftig über den sogenannten HNV Farmland-Wirkungsindikator im Rahmen der ELER-Berichterstattung dargestellt werden. Dieser Wirkungsindikator wird derzeit von den Ländern entwickelt.

Der Indikatorenvorschlag wurde durch die LANA in den 4. Erfahrungsbericht aufgenommen. Dieser wurde auf der 78. UMK am 22. Juni 2012 in Schleswig beschlossen.

"Verwandte" Indikatoren im Set:

Literatur:

ANDERSEN, E., BALDOCK, D., BENNETT, H., BEAUFOY, G., BIGNAL, E., BROUWER, F., ELBERSEN, B., EIDEN, G., GODESCHALK, F., JONES, G., MCCRACKEN, D., NIEUWENHUIZEN, W., EUPEN, M. VAN, HENNEKENS, S. & ZERVAS, G. (2003, revisions 2004): Developing a High Nature Value Farming area indicator. Final report, 75 S.

BMU / BUNDESMINISTERIUM FÜR UMWELT, NATURSCHUTZ UND REAKTORSICHERHEIT (HRSG.) (2010): INDIKATORENBERICHT 2010 ZUR NATIONALEN STRATEGIE ZUR BIOLOGISCHEN VIELFALT.- GÖDEKE, I., SUKOPP, U. & NEUKIRCHEN, M. (RED.), ACKERMANN, W., FUCHS, D., SACHTELEBEN, J. & SCHWEIGER, M. (FACHLICHE BERATUNG), BMU. BERLIN: 87 S.

IFAB / INSTITUT FÜR AGRARÖKOLOGIE UND BIODIVERSITÄT, PAN / PLANUNGSBÜRO FÜR ANGEWANDTEN NATURSCHUTZ & ILN / INSTITUT FÜR LANDSCHAFTSÖKOLOGIE UND NATURSCHUTZ (2008): Endbericht zum F+E-Vorhaben „Entwicklung des High Nature Value Farmland-Indikators“ FKZ 3507 80 800 des Bundesamtes für Naturschutz (BfN). Mannheim, München, Singen.

MITSCHKE, A., SUDFELDT, CH., HEIDRICH-RISKE, H. & DRÖSCHMEISTER, R. 2005: Das neue Brutvogelmonitoring in der Normallandschaft Deutschlands- Untersuchungsgebiete, Erfassungsmethode und erste Ergebnisse. Vogelwelt 126: 127-140.

PAN / PLANUNGSBÜRO FÜR ANGEWANDTEN NATURSCHUTZ, IFAB / INSTITUT FÜR AGRARÖKOLOGIE UND BIODIVERSITÄT & ILN / INSTITUT FÜR LANDSCHAFTSÖKOLOGIE UND NATURSCHUTZ (2011): Umsetzung des High Nature Value Farmland - Indikators in Deutschland. Ergebnisse eines FuE-Vorhabens. BfN, Bonn.

SABOROWSKI, J. 2012: Analyse und Korrektur des BfN-Schätzers für den HNV-Flächenanteil an der landwirtschaftlich genutzten Fläche und Vergleich mit dem kombinierten Ratioschätzer. Gutachten für das Bundesamt für Naturschutz.

LIKI-Vertreter

Landesamt für Landwirtschaft, Umwelt und ländliche Räume Schleswig-Holstein
Allgemeine Abteilung
Hamburger Chaussee 25
24220 Flintbek
Tel.: 04347-704-243
 

Fachansprechpartner

Bundesamt für Naturschutz

Konstantinstr. 110
53179 Bonn
Tel.: 0228-8491-1462

 Datentabelle: HNV Stufe I-III [%]

  äußerst hoher Naturwert, 2009 sehr hoher Naturwert, 2009 mäßig hoher Naturwert, 2009 Äußerst hoher Naturwert, 2011 sehr hoher Naturwert, 2011 mäßig hoher Naturwert, 2011 äußerst hoher Naturwert, 2013 sehr hoher Naturwert, 2013
Baden-Württemberg 3,0 6,3 6,2 2,9 6,4 6,5 2,7 6,3
Bayern 2,5 3,7 4,4 2,5 3,9 4,6 2,8 3,9
Berlin --- --- --- --- --- --- --- ---
Brandenburg 2,9 6,9 9,9 3,1 5,3 9,2 3,0 6,5
Bremen --- --- --- --- --- --- --- ---
Hamburg --- --- --- --- --- --- --- ---
Hessen 3,1 5,2 7,9 3,1 5,3 7,5 2,0 4,6
Mecklenburg-Vorpommern 2,3 4,2 7,0 1,9 3,6 5,8 2,0 3,5
Niedersachsen 1,9 4,0 5,4 1,6 4,1 4,9 1,7 3,8
Nordrhein-Westfalen 2,1 4,1 7,6 2,1 4,1 6,7 2,1 4,2
Rheinland-Pfalz 1,8 4,1 6,7 1,9 5,0 7,1 2,0 5,2
Saarland 9,6 9,4 7,1 9,8 9,0 7,2 9,5 9,3
Sachsen 2,4 3,8 6,3 2,3 4,0 6,0 1,9 3,0
Sachsen-Anhalt 0,8 4,3 8,4 1,0 3,4 7,1 1,2 4,4
Schleswig-Holstein 1,1 4,8 3,8 0,8 4,5 3,5 0,8 4,9
Thüringen 4,5 4,9 7,1 4,7 4,9 7,1 4,8 5,3
Deutschland 2,3 4,5 6,3 2,2 4,4 5,8 2,2 4,4

  mäßig hoher Naturwert, 2013 Äußerst hoher Naturwert, 2015 sehr hoher Naturwert, 2015 mäßig hoher Naturwert, 2015 Äußerst hoher Naturwert, 2017 sehr hoher Naturwert, 2017 mäßig hoher Naturwert, 2017
Baden-Württemberg 6,0 2,5 6,1 6,0 2,6 5,8 6,3
Bayern 4,5 3,0 3,9 4,4 3,1 4,0 4,7
Berlin --- --- --- --- --- --- ---
Brandenburg 7,0 3,0 6,5 5,8 3,8 5,3 6,2
Bremen --- --- --- --- --- --- ---
Hamburg --- --- --- --- --- --- ---
Hessen 7,0 2,1 4,9 7,7 3,6 5,7 5,7
Mecklenburg-Vorpommern 5,2 1,8 2,9 5,6 1,7 3,8 4,6
Niedersachsen 4,1 1,7 3,7 3,7 1,5 3,8 3,4
Nordrhein-Westfalen 6,5 2,2 5,0 5,9 --- --- ---
Rheinland-Pfalz 6,1 2,0 5,3 5,1 2,2 4,9 5,4
Saarland 7,1 9,3 8,3 6,6 9,0 8,1 6,3
Sachsen 3,9 2,0 2,6 4,2 2,1 3,2 3,5
Sachsen-Anhalt 4,9 1,2 4,0 4,2 1,4 3,1 5,4
Schleswig-Holstein 2,5 0,7 5,3 2,5 0,8 5,5 2,3
Thüringen 6,4 5,0 5,1 6,3 4,6 6,1 5,8
Deutschland 5,0 2,2 4,3 4,8 2,4 4,4 4,7

 Datentabelle: HNV zusammengefasst [%]

  2009 2011 2013 2015 2017
Baden-Württemberg 15,6 15,8 15,0 14,6 14,7
Bayern 10,5 11,0 11,2 11,3 11,8
Berlin --- --- --- --- ---
Brandenburg 19,7 17,6 16,6 15,4 15,3
Bremen --- --- --- --- ---
Hamburg --- --- --- --- ---
Hessen 16,3 16,0 13,5 14,5 15,1
Mecklenburg-Vorpommern 13,6 11,2 10,8 10,4 10,1
Niedersachsen 11,3 10,6 9,8 9,2 8,7
Nordrhein-Westfalen 13,8 12,9 12,8 13,1 ---
Rheinland-Pfalz 12,6 14,0 13,5 12,4 12,5
Saarland 26,1 26,0 27,2 25,4 23,5
Sachsen 12,5 12,3 9,0 9,1 8,7
Sachsen-Anhalt 13,4 11,5 10,8 9,7 9,9
Schleswig-Holstein 9,8 8,8 8,6 8,9 8,6
Thüringen 16,5 16,7 16,5 16,4 16,5
Deutschland 13,1 12,4 11,7 11,4 11,4

 © Länderinitiative Kernindikatoren 2020

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