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 B2 - Artenvielfalt und Landschaftsqualität

Bestandsentwicklung repräsentativer Arten: Index zum Ziel 2030
(Machbarkeit:2, DPSIR-Einstufung: S, Einheit: [2030 = 100%]


Stand: 12.09.2019

Definition und Berechnungsverfahren:

Der Indikator macht eine Aussage zum Zustand der Normallandschaft; damit ist die genutzte und nicht besonders geschützte Landschaft gemeint, die über 90% der Fläche Deutschlands ausmacht. Dargestellt wird die quantitative Bestandsentwicklung repräsentativer Vogelarten, die diese Normallandschaft bewohnen, d.h. es werden Arten ausgewählt, deren Bestandsentwicklung i.d.R. nicht durch besondere Artenschutzmaßnahmen beeinflusst ist und die repräsentativ sind für die wichtigsten Lebensräume der Normallandschaft: Agrarland (Ackerland, Grünland), Wälder, Siedlungen, Binnengewässer sowie Küsten/Meere und Alpen.

Für jeden dieser Hauptlebensraumtypen wird ein Teilindikator gebildet (arithmetisches Mittel der Indizes der einbezogenen Arten).

Der Gesamtindikator setzt sich aus den Teilindikatoren, gewichtet nach ihrem Flächenanteil, zusammen.

Es werden Arten ausgewählt, die auf Veränderungen der Flächennutzungen sensibel reagieren und deshalb Aussagen zur Nachhaltigkeit der Nutzung zulassen. Die meisten Arten sind weit verbreitet. Für jeden Hauptlebensraumtyp werden sowohl für das ökologische Spektrum als auch hinsichtlich der Raumstruktur Arten ausgewählt, die für verschiedene Untertypen charakteristisch sind. Es werden nur Arten einbezogen, für die verlässliche geschätzte oder hochgerechnete Daten vorliegen. Folgende Kernarten sind in allen Ländern verbreitet und können landesspezifisch durch weitere Arten ergänzt werden:

  • Agrarland: Feldlerche, Goldammer, Braunkehlchen, Kiebitz, Neuntöter.
  • Wälder: Waldlaubsänger, Mittelspecht, Sumpfmeise, Weidenmeise, Kleiber.
  • Siedlungen: Haussperling, Mehlschwalbe, Hausrotschwanz, Mauersegler, Gartenrotschwanz.
  • Binnengewässer: Haubentaucher, Wasserralle, Teichrohrsänge, Rohrweihe, Eisvogel.
  • Küsten/Meere: Austernfischer, Zwergseeschwalbe, Rotschenkel, Flussseeschwalbe, Trottellumme.

Als Bezugsgröße für eine Normierung der Bestandsverläufe der Indikatorarten diente ursprünglich die artspezifische Bestandsgröße, die bei Umsetzung der Ziele der Nationalen Nachhaltigkeitsstrategie aus populationsbiologischer Sicht bis 2015 erreichbar wäre. Dieser Zielwert von 100% ist der artspezifische Wert, den Experten aus populationsbiologischer Sicht für erreichbar halten unter der Voraussetzung, dass ab sofort

  • alle verbindlichen Naturschutzbestimmungen eingehalten werden,.
  • Land- und Forstwirtschaft sowie Siedlung, Industrie und Verkehr sich zügig in Richtung auf eine nachhaltige Nutzung entwickeln..
Der Zielwert von 100 % wurde zunächst unverändert auf das Jahr 2030 verschoben. Es ist vorgesehen, die Höhe der Zielwerte bis zum Jahr 2020 zu überprüfen.

Datenquelle: LIKI

Bedeutung:

Über 90% der Fläche Deutschlands werden intensiv genutzt. Hinzu kommen flächendeckend stoffliche Einträge. Der Indikator beschreibt zusammenfassend, wie sich diese Einflüsse auf die Artenvielfalt und Landschaftsqualität der nicht besonders geschützten Normallandschaft auswirken und wie sich der Landschaftszustand über die Zeit verändert hat und weiter verändert. Die Bestandsentwicklung repräsentativer Vogelarten zeigt stellvertretend die Bestandsentwicklung vieler anderer Arten, die Qualität von Biotopen und die Eignung der Landschaft als Lebensraum an.

Als zentraler Indikator für den Zustand von Natur und Landschaft ist dieser Indikator nach intensiver fachlicher Abstimmung zwischen den Ländern und dem Bund unter der Bezeichnung "Nachhaltigkeitsindikator für die Artenvielfalt" erstmals in den Nationalen Nachhaltigkeitsbericht 2004 aufgenommen worden und hat den vorläufigen Artenindex der Nationalen Nachhaltigkeitsstrategie von 2002 ersetzt. Auf Ebene des Bundes wird er derzeit unter der Bezeichnung "Artenvielfalt und Landschaftsqualität" als wichtiger Naturschutzindikator regelmäßig berichtet. Neben der Nationalen Nachhaltigkeitsstrategie ist er auch Teil des Indikatorensets der Nationalen Strategie zur biologischen Vielfalt.

Nach den Regelungen der ELER-Durchführungsverordnung zur Entwicklung des ländlichen Raums sind Bund und Länder verpflichtet, regelmäßige Evaluierungen der im Rahmen von ELER durchgeführten Entwicklungsprogramme vorzunehmen und die Ergebnisse der EU zu berichten. Artikel 62 und Anhang VIII der Verordnung (EG) Nr. 1974/2006 der Kommission vom 15. Dezember 2006 mit Durchführungsbestimmungen zur Verordnung (EG) Nr. 1698/2005 des Rates über die Förderung der Entwicklung des ländlichen Raums durch den Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums (ELER) legen für diesen Zweck einen Katalog gemeinsamer Basis-, Output-, Ergebnis- und Wirkungsindi-katoren fest. Diese Indikatoren bilden den Gemeinsamen Begleitungs- und Bewertungsrah-men (Common Monitoring and Evaluation Framework, CMEF) im Sinne von Artikel 80 der ELER-Verordnung (Verordnung (EG) Nr. 1698/2005 des Rates vom 20. September 2005 über die Förderung der Entwicklung des ländlichen Raums durch den Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums (ELER)). Einer der gemeinsamen Basisindikatoren für den Förderschwerpunkt 2 (Verbesserung der Umwelt und der Landschaft durch Förderung der Landbewirtschaftung) ist der Indikator 17 „Biodiversität: Bestand der Feldvögel“. Er muss von allen Bundesländern gegenüber der EU berichtet werden und ist auf Bundesebene im Rahmen der Berichtspflichten zum Nationalen ELER-Strategieplan darzustellen. Der Nationale Strategieplan der Bundesrepublik Deutschland für die Entwicklung ländlicher Räume 2007-2013 führt diesen Indikator in Anhang III als Basisindikator 8 auf. Für die verpflichtende Berichterstattung des Basisindikators „Biodiversität: Bestand der Feldvögel“ im Rahmen der ELER-Durchführungsverordnung ist der Teilindikator „Agrarland“ des LIKI-Indikators B2 „Artenvielfalt und Landschaftsqualität“ fachlich geeignet und kann von den Bundesländern für die Bedienung dieser Berichtspflichten herangezogen werden.

Landesspezifika / Stand:

 

Datenlage

Zielstellungen

Eine Analyse der bisher vorliegenden Datengrundlagen hat ergeben, dass nur für einzelne LIKI-Arten - ergänzt durch landesspezifisch bedeutsame Indikatorarten - die Voraussetzungen zur Berechnung statistisch belastbarer und aussagekräftiger Trendverläufe in ausreichendem Umfang erfüllt sind. Nur für wenige, häufige Indikatorarten können Trends aus dem seit 1992 laufenden „Monitoring häufiger Brutvögel“ (MhB) bezogen werden. Die Berechnung des Indikators nach den LIKI-Vorgaben für Baden-Württemberg ist daher nach dem aktuellen Stand nicht möglich. Der kurzfristige Umsetzungsschwerpunkt des Indikators B2 liegt auf dem Teilindikator "Agrarland", um die Berichtspflichten des Landes nach der ELER-VO in Hinblick auf den Gemeinsamen Kontextindikator (vorher Basisindikator) "Bestand der Feldvögel" (Feldvogelindikator) zu bedienen. Die entstehenden Synergien sollen beim Ausbau der übrigen Teilindikatoren genutzt werden, diese sollen mittelfristig ebenfalls zur Verfügung stehen. Um für einen Großteil der Indikatorarten die Datengrundlagen dauerhaft zur Verfügung zu stellen, ist ein Ausbau des Vogelmonitorings in Baden-Württemberg unumgänglich. Die Konzeption erfolgt in Abstimmung mit dem Dachverband Deutscher Avifaunisten unter Einbeziehung der ehrenamtlichen Akteure. Ziel ist neben der Ausweitung des MhB die Etablierung eines Monitorings mittelhäufiger und seltener Vogelarten, um einen Großteil der für Baden-Württemberg relevanten LIKI-Indikatorarten abzudecken. Die Durchführung eines Delphi-Verfahrens zur Festsetzung der artspezifischen Zielwerte für die jeweiligen Indikatorarten aller Teilindikatoren ist mittelfristig vorgesehen. Eine Liste potentieller, landesspezifischer Indikatorarten wurde erstellt. Aufgrund der Schwierigkeit, eine ausreichende Datengrundlage für einen erheblichen Teil der Arten bereitzustellen, erfolgte noch keine definitive Festlegung der Indikatorarten. Für jeden Teillebensraum sollen, gemäß LIKI-Vorgaben, etwa 10 Indikatorarten ausgewählt werden. Die Liste potentieller Indikatorarten umfasst folgende Arten, wobei in Klammern angegeben ist, ob aus dem MhB aktuell belastbare Daten vorliegen (Poweranalyse DDA, Potentialanalyse Baden-Württemberg bis 2016):

  • Agrarland: Feldlerche (ja), Goldammer (ja), Neuntöter (nein), Kiebitz (nein), Gartenrotschwanz (nein), Dorngrasmücke (ja), Feldsperling (nein), Rotmilan (nein), Halsbandschnäpper (nein), Wiesenschafstelze (nein), Bluthänfling (nein), Rebhuhn (nein), Wendehals (nein), Sumpfrohrsänger (nein).
    Das Braunkehlchen kommt in Baden-Württemberg überwiegend außerhalb der Normallandschaft in geschützten Landschaftsteilen vor und ist daher als Indikatorart ungeeignet.

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  • Wälder: Waldlaubsänger (nein), Sumpfmeise (ja), Kleiber (ja), Mittelspecht (nein), Weidenmeise (nein), Kleinspecht (nein), Grauspecht (nein), Schwarzspecht (nein), Hohltaube (nein), Kernbeißer (nein), Gartenbaumläufer (ja)

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  • Siedlungen: Haussperling (ja), Mehlschwalbe (nein), Hausrotschwanz (ja), Mauersegler (nein), Girlitz (nein), Rauschwalbe (nein), Dohle (nein), Türkentaube (nein), Stieglitz (ja), Bachstelze (ja)

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  • Binnengewässer: Haubentaucher, Wasserralle, Rohrweihe, Eisvogel, Teichrohrsänger, Kolbenente, Zwergtaucher, Wasseramsel, Rohrammer, Teichhuhn, Gebirgsstelze (alle nein).

Die langfristige Bereitstellung und Sicherung der Datengrundlagen für die Berechnung des Indikators B2 über den Ausbau bestehender und die Etablierung weiterer Vogelmonitoringmodule (z. B. erweitertes Monitoring seltener Brutvögel, MsB) wird angestrebt.

Etablierung eines Berichts zur Lage der Natur über den Zustand und die Entwicklung der biologischen Vielfalt im Land und Berichterstattung in jeder Legislaturperiode an den Landtag; Im Bereich Landwirtschaft und Naturschutz ist es das Ziel, für die typischen Arten der Agrarlandschaft einen Aufwärtstrend zu erreichen (Naturschutzstrategie Baden-Württemberg 2013).

Die Angabe eines konkreten Jahres mit dem angestrebten Zielwert von 100 % ist noch nicht möglich.

Der LIKI-Indikator wird auf Landesebene bilanziert und umfasst mit dem Farmland-Bird-Index Bayern (FBI-BY) und dem Woodland-Bird-Index Bayern (WBI-BY) (ohne Mittelspecht) ein erweitertes Artenset für den Hauptlebensraumtyp „Agrarland“ bzw. „Wälder“. 2017 wurde zusätzlich mit der Bilanzierung der Teilindizes für Siedlung und Gewässer begonnen.

In die Fortschreibung der Indexwerte (bis einschließlich Bezugsjahr 2017) fließen neben Daten aus Spezialkartierungen (Artenhilfsprogramme, Wiesenbrüterkartierung) überwiegend Daten des Monitorings häufiger und seltener Brutvögel ein. Für die Indikatorwerte der Hauptlebensraumtypen werden die ungewichteten Werte der jeweils ausgewählten Kennarten gemittelt.

Die Bestandsverläufe bezogen sich bisher auf das Zieljahr 2010. Lediglich für die LIKI-Arten der Siedlungen und Gewässer (Haussperling, Mauersegler, Rohrweihe, Eisvogel) liegen für Bayern bisher keine Zielwerte vor. 2011 extrapolierte ein Expertengremium aufgrund besserer Datengrundlagen die bestehenden Zielwerte und projizierte sie auf das Bezugsjahr 2015.

Ab 2017 wurde das Artenset von FBI und WBI überarbeitet, weil in der Artauswahl einige Vogelarten nicht ausschließlich den Lebensraumtypen Agrarland oder Wald zugeordnet waren. Mit der eindeutigen Zuordnung von Lebensräumen konnten auch Indizes für Siedlungen und Binnengewässer berechnet werden. Deren Aussagekraft ist derzeit aufgrund noch fehlender Monitoringdaten nicht repräsentativ.

Aktuell gehen folgende 39 Brutvogelarten (+ 5 Reservearten) in die Teilindikatoren ein. Nicht fett gedruckt sind Ergänzungsarten in Bayern:

  • 10 Arten + 1 Reserve der Agrarlandschaft: Bluthänfling, Braunkehlchen, Feldlerche, Goldammer, Kiebitz, Neuntöter, Rauchschwalbe, Rebhuhn, Wiesenpieper, Schafstelze
    Reserve: Turmfalke

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  • 10 Arten der Wälder: Baumpieper, Buntspecht, Kernbeißer, Kleiber, Schwarzspecht, Singdrossel, Sumpfmeise, Waldbaumläufer, Waldlaubsänger, Weidenmeise

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  • 10 Arten der Siedlungen: Gartenbaumläufer, Gartenrotschwanz, Girlitz, Grünfink, Hausrotschwanz, Haussperling, Klappergrasmücke, Mauersegler, Mehlschwalbe, Türkentaube

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  • 9 Arten + 4 Reserve der Binnengewässer: Bläßhuhn, Haubentaucher, Rohrammer, Teichhuhn, Teichrohrsänger, Zwergtaucher, Eisvogel, Rohrweihe, Wasserralle
    Reserve: Stockente, Flussuferläufer, Wasseramsel, Gebirgsstelze

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Die Fortschreibung der Zielwerte soll für die nächsten Berichtszeiträume in Einklang mit dem weiteren Vorgehen des BfN erfolgen. Zieljahr für die kommende Festlegung ist dementsprechend 2030.

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Derzeit nicht bearbeitete Arten des Indikators Artenvielfalt und Landschaftsqualität werden über den Aufbau des Monitorings seltener Brutvögel sukzessive ergänzt. Der Teilindikator Alpen kann zur Zeit nicht berechnet werden, da die Datengrundlage aufgrund zu weniger Probeflächen nicht belastbar war. Bis 2025 soll die Datengrundlage alpiner Probeflächen soweit verbessert werden, dass der Teilindikator Alpen wieder berechenbar ist.

Bayerische Biodiversitätsstrategie:
Bis 2020 soll durch Vervollständigung des Biotopnetzes die biologische Vielfalt umfassend und dauerhaft erhalten werden.

Im Land Berlin werden die ehrenamtlichen Kartiererinnen und Kartierer des Monitorings häufiger Brutvogelarten seit 2011 mit einer Aufwandsentschädigung von 200 € pro Probefläche unterstützt. Daraufhin werden seit 2012 alle 30 Probeflächen bearbeitet. Allerdings reicht diese Stichprobengröße bisher nicht aus, um insbesondere für Arten der Agrarlandschaft und der Binnengewässer statistisch belastbare Indizes zu berechnen. Die Ergebnisse des Monitorings fließen in die Index- bzw. Indikator-Berechnungen auf Bundesebene ein. Eine Bestimmung von Zielwerten und die Indikatorberechnung für das Land Berlin ist momentan nicht geplant. Alle 6 Jahre wird der Bestand wertgebender Vogelarten in den Berliner EU-Vogelschutzgebieten flächendeckend kartiert (bisher zwei Durchgänge).

 

Für Brandenburg wurde der Indikator "Artenvielfalt und Landschaftsqualität" mit einer an Brandenburg angepassten Artenliste entwickelt. Die Liste umfasst insgesamt 41 Vogelarten mit je 10 Arten für die Teilindikatoren Agrarland, Siedlung und Gewässer und 11 Arten für den Teilindikator Wald (die Lebensräume Küsten und Meere sowie Alpen entfallen). Berücksichtigt werden neben allen LIKI-Arten etliche Arten des Bundes-Indikators sowie einige für Brandenburg charakteristische Arten. Der Gesamtindikator wird aus den vier Teilindikatoren ermittelt, die nach ihren Flächenanteilen an der Brandenburger Landesfläche folgendermaßen gewichtet werden: Agrarland 48 %, Wälder 39 %, Siedlungen 9 %, Gewässer 4 %. Für Brandenburg wurden die Veränderungen über den Zeitraum von 1995 bis 2016 berechnet, wobei der Wert für das Jahr 1995 mit 100 % gleichgesetzt wurde (Index 1,0).

Das Ergebnis sieht für die vier Teilindikatoren folgendermaßen aus:
Agrarland: stark abnehmender Trend (Rückgang auf 62 % im Jahr 2016)
Wald: stabiler Trend (leichte Zunahme auf 107 % im Jahr 2016)
Siedlung: stark abnehmender Trend (Rückgang auf 76 % im Jahr 2016)
Gewässer: stabiler Trend (leichte Zunahme auf 111 % im Jahr 2016)

Der Brandenburger Indikator „Artenvielfalt und Landschaftsqualität“ wird zur Berichterstattung für die Landes-Nachhaltigkeitsstrategie genutzt und soll in voraussichtlich zweijährigen Abständen fortgeschrieben werden.

 

Im Land Bremen werden seit 2006 alle Probeflächen des Brutvogelmonitorings (3 Bundes- und 15 Landesflächen) jährlich erfasst. Die Ergebnisse fließen in die bundesweiten Bestandszahlen ein. Erfassungen im Grünlandgürtel und in den Großschutzgebieten finden alle 3 Jahre statt. Weiterhin werden Kartierungen der Wiesenvogelarten durchgeführt. Bisher wird der Indikator nicht bilanziert. Eine Ergänzung des Artensets und eine Bestimmung der Zielwerte sind derzeit nicht geplant.

 

[Stand: Mai 2014] Daten zur Berechnung des Indikators liegen vor. Das Artenset wurde ergänzt und an die in Hamburg vorherrschenden Strukturen angepasst. Mit Hilfe der Delphi-Methode wurden Zielwerte für das Jahr 2025 bestimmt. Die Kurvenverläufe des Gesamtindikators und der Teilindikatoren sind auf Basis der normierten Zielwerte für das Jahr 2025 (= 100%) für Hamburg berechnet worden. Als Grundlage diente folgendes Artenset für die Lebensraumtypen Hamburgs:

  • Agrarland: Braunkehlchen, Feldlerche, Goldammer, Kiebitz, Neuntöter, Bekassine, Bluthänfling, Dorngrasmücke, Wiesenpieper, Wiesenschafstelze

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  • Wälder: Kleiber, Mittelspecht, Sumpfmeise, Waldlaubsänger, Weidenmeise, Kleinspecht, Schwarzspecht, Tannenmeise, Baumpieper, Hohltaube

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  • Siedlungen: Gartenrotschwanz, Hausrotschwanz, Haussperling, Mauersegler, Mehlshwale Dohle, Girlitz, Grünspecht, Rauchschwalbe, Felssperling, Singdrossel

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  • Binnengewässer: Eisvogel, Haubentaucher, Rohrweihe, Teichrohrsänger, Wasserralle, Zwergtaucher, Gebirgsstelze, Rohrammer, Schnatterente, Teichralle .

Für den Gesamtindikator ergibt sich für das Jahr 2010 ein Wert von 87,0%. Die Teilindikatoren für Agrarland, Wälder, Siedlungen und Binnengewässer stehen im Jahr 2010 jeweils bei 82,2%, 82,7%, 92,1% und 71,8%. An einer Ergänzung weiterer Indikatorwerte vor dem Jahr 2010 wird derzeit gearbeitet.

[Stand: Mai 2014] Der Indikator soll im Jahr 2025 einen Indexwert von 100% erreichen.

Für Hessen wurden in einem vereinfachten Delphi-Verfahren unter Federführung der Staatlichen Vogelschutzwarte für Hessen, Rheinland-Pfalz und das Saarland gemeinsam mit Fachornithologen die Grundlagen für die Berechnung des Indikators für Hessen erarbeitet. Zu den im Indikator vorgeschlagenen Kernarten (s.o.) wurden für Hessen weitere Vogelarten ergänzt und die in Hessen nicht vorkommenden Kernarten weggelassen. Zielwerte wurden für alle Arten für das Jahr 2020 festgelegt. Folgende Vogelarten wurden für Hessen ausgewählt:

  • Agrarland: Braunkehlchen, Bekassine, Feldlerche, Goldammer, Kiebitz, Neuntöter, Rebhuhn, Rotmilan, Steinkauz

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  • Wälder: Grauspecht, Hohltaube, Kleiber, Mittelspecht, Schwarzspecht, Schwarzstorch, Sumpfmeise, Waldlaubsänger, Weidenmeise

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  • Siedlungen: Dohle, Gartenrotschwanz, Girlitz, Hausrotschwanz, Haussperling, Mauersegler, Mehlschwalbe, Rauchschwalbe, Türkentaube

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  • Binnengewässer: Eisvogel, Haubentaucher, Knäkente, Rohrammer, Rohrweihe, Teichrohrsänger, Wasseramsel, Wasserralle, Zwergtaucher

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Daten liegen für die Jahre 1994 bis 2016 vor (Datenquelle: diverse laufende Monitoringprogramme laut Monitoringkonzept der Staatlichen Vogelschutzwarte; Berechnung: DDA).

Nachhaltigkeitsstrategie Hessen - Ziele und Indikatoren. Fortschrittsbericht (2016):
Anstieg des Indexes der Vogelartenbestände auf 100 im Jahr 2020

Hessische Biodiversitätsstrategie (2016):
Hessen erhält den Anteil artenreichen Grünlandes

Indikator wird derzeit nicht mehr mit Daten hinterlegt.

 

Der Indikator ist im Jahr 2011 an das LIKI-Artenset und den bundesweiten Indikator für Artenvielfalt und Landschaftsqualität angepasst worden.

Das Artenset umfasst folgende 47 Arten:

  • Agrarland: Braunkehlchen, Feldlerche, Goldammer, Heidelerche, Kiebitz, Neuntöter, Ortolan, Rotmilan, Wiesenpieper, Uferschnepfe

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  • Wälder: Grauspecht, Kleiber, Mittelspecht, Schwarzspecht, Schwarzstorch, Sumpfmeise, Tannenmeise, Waldlaubsänger, Weidenmeise

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  • Siedlungen: Dohle, Gartenrotschwanz, Girlitz, Grünspecht, Hausrotschwanz, Haussperling, Mauersegler, Mehlschwalbe, Rauchschwalbe

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  • Binnengewässer: Eisvogel, Haubentaucher, Rohrdommel, Rohrweihe, Seeadler, Teichrohrsänger, Trauerseeschwalbe, Wasserralle, Zwergtaucher

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  • Küsten/Meere: Austernfischer, Eiderente, Flussseeschwalbe, Kornweihe, Küstenseeschwalbe, Rotschenkel, Sandregenpfeifer, Säbelschnäbler, Sturmmöwe, Zwergseeschwalbe

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Im Rahmen eines Delphi-Verfahrens wurden die Zielwerte für das Jahr 2025 bestimmt.

Der Gesamtindikator hat einen Zielwert von 100% im Jahr 2025.

Nachhaltigkeitsstrategie NRW (2016):
Bis 2030 Erreichung des Zielwerts 100 %, d. h. die Erreichung des sogenannten Abundanz-Maximums der Jahre 1997 bis 2015 für alle vier Landschafts- und Lebensraumtypen.

Erhebungen der Brutvogelbestände finden rein ehrenamtlich statt. Die Verteilung der Probeflächen im Land ist nicht repräsentativ. Daher liegen bisher keine auswertbaren Daten vor. Den Landesbehörden fehlen derzeit personelle und finanzielle Mittel, eine Umsetzung des Indikators voranzutreiben. Das MUEEF beabsichtigt, ein umfassendes ehrenamtliches Vogelmonitoring ab dem Jahr 2017/2018 im Rahmen einer Projektförderung finanziell zu unterstützen.

 

[Stand: Mai 2014] Das Zentrum für Biodokumentation hat ein Monitoringkonzept erarbeitet, das seit 2006 umgesetzt wird. Der Ornithologische Beobachterring Saar erfasst seit 2011 auf 20 von 30 Stichprobenflächen Brutvögel. Daten liegen für 2006 und 2009 vor. Zielwerte für die einzelnen Vogelarten sollen im Laufe des Jahres 2013 nach dem Delphi-Verfahren von örtlichen Ornithologen zusammen mit der Staatlichen Vogelschutzwarte Frankfurt bestimmt werden. Eine Bilanzierung des Indikators nach den Vorgaben der LIKI ist bis Ende des Jahres 2014 geplant. Das Monitoring umfasst derzeit folgende LIKI-Arten:

  • 6 Arten des Agrarlandes: Feldlerche, Grauammer, Kiebitz, Goldammer, Neuntöter, Rotmilan

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  • 6 Arten der Wälder: Kleiber, Mittelspecht, Schwarzspecht, Grauspecht, Waldlaubsänger, Sumpfmeise

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  • 7 Arten der Siedlungen: Mauersegler, Mehlschwalbe, Rauchschwalbe, Gartenrotschwanz, Hausrotschwanz, Haussperling, Girlitz

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  • 5 Arten der Binnengewässer: Haubentaucher, Zwergtaucher, Wasserralle, Eisvogel, Teichrohrsänger

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Die Zusammenarbeit zwischen den ehrenamtlichen Kartierern und der Sächsischen Vogelschutzwarte Neschwitz (BfUL) als verantwortliche Stelle für die Durchführung des Monitorings häufiger Brutvogelarten besteht weiter und wird kontinuierlich verbessert. Seit 2011 werden die Kartierer finanziell mit 200 € pro Probefläche und Jahr unterstützt. Der Anteil an bearbeiteten Probeflächen konnte dadurch und durch ein gemeinsames Werbeschreiben des Sächsischen Landesamtes für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie, der Vogelschutzwarte Neschwitz und der ornithologischen Verbände in Sachsen von ehemals ca. 30 % auf gegenwärtig ca. 70 % gesteigert werden. Der Indikator wird bisher nicht bilanziert. Mit Auswertungsschritten wurde begonnen.

 

Im Jahr 2015 wurde durch die Staatliche Vogelschutzwarte des LAU in Steckby mit Unterstützung des Dachverbandes Deutscher Avifaunisten im Rahmen eines Delphi-Verfahrens unter Beteiligung ornithologischer Experten eine Neuberechnung des Indikators mit Zielwerten für 2030 durchgeführt.

Folgende Arten gehen in die Bilanzierung des Indikators ein und stellen eine Modifikation des Artenspektrums (abweichend von den von der LiKi empfohlenen Indikatorarten) dar. Diese Abweichung sind notwendig, da für mehrere Arten des LiKi-Sets keine statistisch absicherbaren Daten verfügbar sind und auch in absehbarer Zeit nicht verfügbar sein werden:

  • 7 Arten des Agrarlandes: Dorngrasmücke, Rotmilan, Neuntöter, Braunkehlchen, Feldlerche, Goldammer, Grauammer

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  • 11 Arten der Wälder und Forsten: Baumpieper, Buntspecht, Fitis, Kernbeißer, Schwarzspecht, Schwarzstorch, , Kleiber, Sumpfmeise, Tannenmeise, Weidenmeise, Waldlaubsänger

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  • 8 Arten der Siedlungen: Feldsperling, Girlitz, Grünfink, Hausrotschwanz, Gartenrotschwanz, Rauchschwalbe, Mehlschwalbe, Haussperling

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  • 4 Arten der Binnengewässer: Blaukehlchen, Rohrdommel, Rothalstaucher, Teichrohrsänger

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Als Gewichtungsfaktoren für die Hauptlebensräume wurden die von Achtziger et al. (2004) auf S. 35 für Sachsen-Anhalt genannten Werte verwendet (Agrarland 63 %, Wälder 21 %, Siedlungen 9 %, Binnengewässer 6 %).

Die Indikatorarten sollen bis zum Jahr 2030 einen Indexwert von 100 % erreichen.

Das Monitoring häufiger Brutvogelarten wird seitens des Landes Schleswig-Holstein finanziell gefördert. Die bestehende Artenauswahl der LIKI wird als ausreichend angesehen, eine Auswahl weiterer Arten wird nicht angestrebt. Der Indikator kann derzeit für den Zeitraum 2004 bis 2016 bilanziert werden. Da keine Zielwerte für die Arten festgelegt wurden, wird eine Normierung auf 100 % für das Startjahr 2004 vorgenommen.

 

2016 konnte der Indikator für Thüringen erstmalig entsprechend der LIKI-Vorgaben berechnet werden. Die Berechnung umfasst einen Zeitraum von zehn Jahren (2005-2014) und basiert auf den Bestandsentwicklungen von 34 ausgewählten Zielarten. Zwei (ursprünglich ausgewählte) Zielarten konnten aufgrund unzureichender Daten nicht in die Berechnungen einbezogen werden (Eisvogel, Weidenmeise).

  • Agrarland: Braunkehlchen, Bluthänfling, Dorngrasmücke, Feldlerche, Goldammer, Grauammer, Kiebitz, Neuntöter, Wachtel

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  • Wälder: Baumpieper, Kleiber, Grauspecht, Mittelspecht, Hohltaube, Sumpfmeise, Tannenmeise, Waldlaubsänger, Weidenmeise

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  • Siedlungen: Feldsperling, Gartenrotschwanz, Girlitz, Hausrotschwanz, Haussperling, Mauersegler, Mehlschwalbe, Rauchschwalbe, Singdrossel

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  • Binnengewässer: Eisvogel, Haubentaucher, Rohrammer, Rohrweihe, Teichralle, Teichrohrsänger, Wasseramsel, Wasserralle, Zwergtaucher

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Die Datengrundlage beruht bei 24 Vogelarten auf dem Monitoring häufiger Brutvogelarten (MhB). Bei zehn Arten wurden weitere Datenquellen in Zusammenarbeit mit dem Verein Thüringer Ornithologen ausgewertet. Für sechs dieser zehn Vogelarten liegt eine statistisch gesicherte Datengrundlage vor.

Der Zielwert wurde 2011 LIKI-konform (Delphi-Verfahren) für das Jahr 2030 ermittelt. Er basiert im Wesentlichen auf der Operationalisierung von naturschutzrechtlichen Vorgaben sowie der Thüringer-Biodiversitäts- und Nachhaltigkeitsstrategie. 2014 wurden rund 54 % des Zielwertes erreicht. Die Gesamtentwicklung von 2005 bis 2014 zeigt keinen statistisch nachweisbaren Trend und ist somit stabil.

Der Indikator soll bis zum Jahr 2030 einen Indexwert von 100 % erreichen.

Regelmäßige Berichterstattung des Indikators seit dem Jahr 2004. Berechnung folgt den methodischen LIKI-Vorgaben. Datenreihe: 1970, 1975, 1990-2014. Die historischen Werte für 1970 und 1975 sind auf Grundlage von Angaben in Roten Listen rekonstruiert. Zieljahr: 2030. Einbezogen sind folgende 59 Arten (2 Arten erscheinen doppelt):

  • Agrarland: Braunkehlchen, Feldlerche, Goldammer, Grauammer, Heidelerche, Kiebitz, Neuntöter, Rotmilan, Steinkauz, Uferschnepfe

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  • Wälder: Grauspecht, Kleiber, Kleinspecht, Mittelspecht, Schreiadler, Schwarzspecht, Schwarzstorch, Sumpfmeise, Tannenmeise, Waldlaubsänger, Weidenmeise

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  • Siedlungen: Dohle, Gartenrotschwanz, Girlitz, Grünspecht, Hausrotschwanz, Haussperling, Mauersegler, Mehlschwalbe, Rauchschwalbe, Wendehals

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  • Binnengewässer: Eisvogel, Flussuferläufer, Haubentaucher, Kolbenente, Rohrdommel, Rohrweihe, Seeadler, Teichrohrsänger, Wasserralle, Zwergtaucher

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  • Küsten/Meere: Austernfischer, Eiderente, Flussseeschwalbe, Kornweihe, Küstenseeschwalbe, Mittelsäger, Rotschenkel, Sandregenpfeifer, Trottellumme, Zwergseeschwalbe

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  • Alpen: Alpenbraunelle, Auerhuhn, Berglaubsänger, Dreizehenspecht, Kleiber, Ringdrossel, Rotkehlchen, Steinadler, Waldbaumläufer, Weidenmeise

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In die Berechnung des Indikators wurde das im Jahr 2004 begonnene Monitoring häufiger Brutvögel einbezogen, das räumlich repräsentativ und statistisch belastbar ist. Hierfür wurden im Jahr 2014 die Bestände der Indikatorarten auf mehr als 1.500 Probeflächen erfasst. Die Bilanzierung des Teilindikators zu den Alpen ist vorübergehend ausgesetzt, da die Datengrundlage zuletzt nicht ausreichend belastbar war. Derzeit beziehen sich die Angaben des Gesamtindikators deshalb auf Deutschland ohne die Alpen und die Datenreihe wurde rückwirkend seit 1970 neu berechnet. Für den ausgesetzten Teilindikator soll künftig die Datengrundlage durch Erweiterung der Zahl der Probeflächen in den Alpen verbessert werden.

Die Indikatorarten sollen bis zum Jahr 2030 einen Indexwert von 100 % erreichen.

Klärungsbedarf, Weiterentwicklung, weitere Schritte:

Im November 2015 fand am Bundesamt für Naturschutz (BfN) in Bonn ein Fachgespräch statt, das dem Austausch zum aktuellen Umsetzungsstand des Indikators "Artenvielfalt und Landschaftsqualität" in den Ländern diente und Möglichkeiten einer weiteren Harmonisierung thematisierte. Wichtigstes Ergebnis war, dass die bestehende LIKI-Methode beibehalten und der Zielwert einheitlich künftig auf 2030 ausgerichtet werden soll. Da nach wie vor in einigen Ländern methodische Abweichungen vorliegen, wird angestrebt, eine länderübergreifende Harmonisierung mit Unterstützung des BfN schrittweise voran zu bringen.

"Verwandte" Indikatoren im Set:

A1 Klimaentwicklung
B3 Naturschutzflächen
B4 Waldzustand
D2 Ökologische Landwirtschaft

Literatur:

Achtziger, R., H. Stickroth & R. Zieschank (2004): Nachhaltigkeitsindikator für die Artenvielfalt - ein Indikator für den Zustand von Natur und Landschaft in Deutschland. - Angewandte Landschaftsökologie 63: 137 S.

Stickroth, H., H. Schlumprecht & R. Achtziger (2005): Zielwerte für den "Nachhaltigkeitsindikator für die Artenvielfalt" - Messlatte für eine nachhaltige Entwicklung in Deutschland aus Sicht des Natur- und Vogelschutzes. - Berichte zum Vogelschutz 41: 78-98.

Wahl, J., R. Dröschmeister, B. Gerlach, C. Grüneberg, T. Langgemach, S. Trautmann, C. Sudfeldt (2015): Vögel in Deutschland- 2014. - DDA, BfN, LAG VSW. Münster: 72 S.

Wahl, J., R. Dröschmeister, C. König, T. Langgemach, C. Sudfeldt (2017): Vögel in Deutschland- Erfassung rastender Wasservögel. - DDA, BfN, LAG VSW. Münster: 72 S.

Sukopp, U. (2007): Der Nachhaltigkeitsindikator für die Artenvielfalt. Ein Indikator für den Zustand von Natur und Landschaft. - In: Gedeon, K., A. Mitschke & C. Sudfeldt (Hrsg.): Brutvögel in Deutschland. Zweiter Bericht. Stiftung Vogelmonitoring Deutschland. Hohenstein-Ernstthal: 34-35.

Zieschank, R., H. Stickroth & R. Achtziger (2004): Seismograph für den Zustand von Natur und Landschaft. Der Indikator für die Artenvielfalt. - politische ökologie 91-92: 58-59.

Weitere Literaturangaben auf der Internetseite des BfN unter folgendem Link: http://www.bfn.de/0315_veroe.html#c6004

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 Datentabelle: Bestandsentwicklung repräsentativer Arten: Index zum Zielwert von 100% im Jahr 2015 für BY, im Jahr 2020 für HE, im Jahr 2025 für HH und NI, im Jahr 2030 für ST und den Bund (weitere Erläuterungen unter "Länderspezifika", Datenstand BY, HH: Mai)

  1970 1975 1980 1985 1990 1991 1992 1993
Baden-Württemberg --- --- --- --- --- --- --- ---
Bayern 152,0 152,0 152,0 143,5 143,5 --- --- ---
Berlin --- --- --- --- --- --- --- ---
Brandenburg --- --- --- --- --- --- --- ---
Bremen --- --- --- --- --- --- --- ---
Hamburg --- --- --- --- --- --- --- ---
Hessen --- --- --- --- --- --- --- ---
Mecklenburg-Vorpommern --- --- --- --- --- --- --- ---
Niedersachsen --- --- --- --- 100,0 --- --- ---
Nordrhein-Westfalen --- --- --- --- --- --- --- ---
Rheinland-Pfalz --- --- --- --- --- --- --- ---
Saarland --- --- --- --- --- --- --- ---
Sachsen --- --- --- --- --- --- --- ---
Sachsen-Anhalt --- --- --- --- --- --- --- ---
Schleswig-Holstein --- --- --- --- --- --- --- ---
Thüringen --- --- --- --- --- --- --- ---
Deutschland 106,9 101,4 --- --- 76,6 72,3 71,3 73,1

  1994 1995 1996 1997 1998 1999 2000 2001
Baden-Württemberg --- --- --- --- --- --- --- ---
Bayern --- 75,7 --- --- --- 75,7 --- ---
Berlin --- --- --- --- --- --- --- ---
Brandenburg --- --- --- --- --- --- --- ---
Bremen --- --- --- --- --- --- --- ---
Hamburg --- --- --- --- --- --- --- ---
Hessen 84,3 85,7 93,0 73,9 82,3 74,0 74,2 73,5
Mecklenburg-Vorpommern --- --- --- --- --- --- --- ---
Niedersachsen --- 95,4 --- --- --- --- 87,3 ---
Nordrhein-Westfalen --- --- --- --- --- --- --- ---
Rheinland-Pfalz --- --- --- --- --- --- --- ---
Saarland --- --- --- --- --- --- --- ---
Sachsen --- --- --- --- --- --- --- ---
Sachsen-Anhalt --- --- --- --- --- --- --- ---
Schleswig-Holstein --- --- --- --- --- --- --- ---
Thüringen --- --- --- --- --- --- --- ---
Deutschland 76,6 73,1 76,0 72,8 70,1 74,8 71,9 71,1

  2002 2003 2004 2005 2006 2007 2008 2009
Baden-Württemberg --- --- --- --- --- --- --- ---
Bayern --- --- --- --- --- --- 75,0 ---
Berlin --- --- --- --- --- --- --- ---
Brandenburg --- --- --- --- --- --- --- ---
Bremen --- --- --- --- --- --- --- ---
Hamburg --- --- --- --- --- --- --- ---
Hessen 81,5 78,9 76,5 76,0 73,4 74,8 78,1 69,9
Mecklenburg-Vorpommern --- --- --- --- --- --- --- ---
Niedersachsen --- --- --- 74,6 --- --- --- ---
Nordrhein-Westfalen --- --- --- --- --- --- --- ---
Rheinland-Pfalz --- --- --- --- --- --- --- ---
Saarland --- --- --- --- --- --- --- ---
Sachsen --- --- --- --- --- --- --- ---
Sachsen-Anhalt --- 70,5 78,1 83,3 75,1 79,9 82,7 77,7
Schleswig-Holstein --- --- 100,0 84,7 83,7 88,3 87,7 86,2
Thüringen --- --- 66,4 58,9 58,9 61,5 53,2 54,5
Deutschland 69,7 69,8 72,4 71,1 70,2 70,2 70,4 67,4

  2010 2011 2012 2013 2014 2015 2016 2017
Baden-Württemberg --- --- --- --- --- --- --- ---
Bayern --- --- --- --- --- --- --- ---
Berlin --- --- --- --- --- --- --- ---
Brandenburg --- --- --- --- --- --- --- ---
Bremen --- --- --- --- --- --- --- ---
Hamburg 87,0 --- --- --- --- --- --- ---
Hessen 75,5 69,2 79,4 75,0 69,1 76,7 72,8 ---
Mecklenburg-Vorpommern --- --- --- --- --- --- --- ---
Niedersachsen 72,4 --- --- --- 74,1 78,1 77,8 71,9
Nordrhein-Westfalen --- --- --- --- --- --- --- ---
Rheinland-Pfalz --- --- --- --- --- --- --- ---
Saarland --- --- --- --- --- --- --- ---
Sachsen --- --- --- --- --- --- --- ---
Sachsen-Anhalt 80,8 68,1 67,1 65,7 --- --- --- ---
Schleswig-Holstein 86,7 90,2 92,4 89,5 76,3 89,1 88,0 ---
Thüringen 54,5 52,8 55,9 52,3 53,8 --- --- ---
Deutschland 68,0 66,6 70,8 68,0 67,2 70,3 --- ---

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